Spahnharrenstätte

Spahnharrenstätte ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Sögel im Landkreis Emsland in Niedersachsen.

Die Gemeinde, die sich auf 36,07 km² Fläche erstreckt, hat etwa 1.500 Einwohner.

Die Gemeinde Spahnharrenstätte liegt im zentralen Teil der Region Hümmling am nordöstlichen Rand der Hügellandschaft Hümmling (Geestrücken mit Heidelandschaft).

Die Gemeinde Spahnharrenstätte ist entstanden aus den schon im vorigen Jahrtausend erwähnten Orten Spahn und Harrenstätte. Viele prähistorische Funde und Megalithanlagen (Poldenhünensteine) sind noch heute Zeugen der Vor- und Frühgeschichte der beiden Hümmlinggemeinden. Der gemeinsame Kirchbau im Jahre 1866 auf der heutigen "Neustadt" bildete den Ausgangspunkt für den 1966 besiegelten Zusammenschluss beider Gemeinden. In Spahnharrenstätte wurde kurz darauf eine gemeinsame Schule gebaut, in der noch heute die Kinder der Klassen 1 bis 4 unterrichtet werden. Eine großzügige Sportanlage und eine Turnhalle tragen zu einem ausreichenden Freizeitangebot bei. In 2011 wurde einer neuer Kindergarten fertigestellt.

Obwohl viele Bürger im gewerblich-industriellen Bereich beschäftigt sind, wird das Ortsbild überwiegend von der traditionsreichen Landwirtschaft geprägt. Die Gemeinde ist auch in Zukunft bestrebt, diese dörfliche Struktur zu erhalten. Dies geschieht vor allem in Form der Einschränkung des Baurechts. So muss man erst sieben Jahre in Spahnharrenstätte gewohnt haben, bevor ein Haus gebaut werden darf. Für den Gast bieten sich in und um Spahnharrenstätte große Wald- und Moorflächen zur Erholung an.

Quelle:wikipedia

Wappen der Gemeinde Spahnharrenstätte



Beschreibung:
Von Blau über Gold geteilt, darin in verwechselten Farben 2 Ähren mit nach außen gebogenen Halmen, diese mit je einem äußeren gebogenen Blatt, im oberen Schildteil links ein silbernes Pestkreuz, rechts ein schwebendes silbernes Steingarb, im Schildfuß ein schwach rechtshin gelegtes blaues Eichenblatt, unten mit einer rechtshin gelegten Eichel.

Begründung:
Die zwei Ähren bringen den ländlichen Charakter Spahnharrenstättes zum Ausdruck. Gleichzeitig symbolisieren die beiden aufeinander zulaufenden Getreidehalme das Zusammenwachsen der beiden ehemaligen Bauernsiedlungen Spahn und Harrenstätte. Das Eichenblatt weist auf die mit Eichen bestandenen Brinke hin, die seit jeher gestaltende Elemente der Ortsbilder von Spahn und Harrenstätte waren. Das Pestkreuz erinnert als Mahnmal an eine schwere Zeit im 17. Jahrhundert, als die Bevölkerung von der Pest heimgesucht wurde und schwer zu leiden hatte. Das Steingrab zeigt das Vorhandensein urgeschichtlicher Bestattungsfelder auf Spahnharrenstätter Boden und weist auf die frühe Besiedlung des Gebietes in prähistorischer Zeit hin.


Landkarte
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