Waldfriedhof

Bericht

Waldfriedhof ja, aber nicht im Spahner Südholz

Die Bürgerversammlung in Lüns Hus am 12. Sept. hat alle Erwartungen an die Besucherzahl übertroffen, die eigentlich für die Bürgerinnen und Bürger von Spahnharrenstätte gedachte Veranstaltung, fand auch bei den Bürgern der umliegenden Gemeinden reges Interesse.

Bürgermeister Reinhard Timpker eröffnete die Veranstaltung und wies noch einmal auf die veränderte Bestattungskultur hin und dass auch die Minderheiten respektiert werden müssten.

Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers wies ausdrücklich darauf hin, dass bisher keinerlei Endscheidung für den Standort getroffen wurde. Es wurde mit der katholischen und der evangelischen Kirche ein Konsens für einen Waldfriedhof gefunden. Die katholische Kirche möchte aber, dass der Waldfriedhof in der Gemarkung Sögel liegen sollte. Es wurden insgesamt 5 Standorte berücksichtigt, wobei zwei Standort nur in Frage kommen würden, dass wäre ein Waldstück im "Glockenschlag" und das "Spahner Südholz". Das Spahner Südholz liegt nicht in der Gemarkung Sögel. Dann wies er auf den Regelungsbedarf hin. Das sind: Flächennutzung, Kartierung, Entschädigungsregelungen, Herrichtung des Geländes, Geländeunterhaltung, Friedhofsordnung, Trauerbegleitung, jagdliche Nutzung, Parkflächen, Zuwegung und Bedenken der Landwirtschaft.

Danach wurden die Zuhörer aufgefordert ihre Meinung zu äussern:

Dagegen sprechen die kontroversen Meinungen in der Gemeinde, die wieder zu einer Spaltung in der Gemeinde führen würde, daher sollte ein anderes Waldstück als Waldfriedhof ausgewählt werden.

Herr Wigbers konterte, wenn etwas neu angegangen werde, gäbe es immer welche die dagegen wären. "Was spricht gegen das Spahner Südholz?" Es ist allgemein anerkannt, dass das Spahner Südholz der "schönste" Wald in der Samtgemeinde sei und somit eine würdevolle Begräbnisstätte.

Weitere bzw. neue Argument wurden nicht genannt, sondern nur in ähnlicher Form wiederholt.

Foto+Text: Werner Rüdebusch
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